So wechseln Sie Ihren Passwort-Manager in wenigen Schritten

    Björn Schneider
    Björn Schneider

    Passwort-Manager sind praktisch und meist kostenlos. Doch was, wenn Ihr Manager nicht mehr funktioniert oder nicht mehr kompatibel ist? Wie ein Wechsel gelingt.

    Vorhängeschloss liegt auf Tastatur
    Passwortmanager verwalten und verschlüsseln Passwörter aller ihrer Geräte, Tools, Plattformen und Portale. - Unsplash

    Ist Ihr Passwort-Manager wirklich auf der Höhe der Zeit? Verfügt er über alle Funktionen, die Sie benötigen – von der sicheren Speicheroption über VPN bis hin zu Multi-Faktor-Authentifizierung?

    Und Ihr Tool enthält nicht mehr jene Features, die Sie sich wünschen oder funktioniert nicht mehr auf Ihrem Smartphone? Dann ist es höchste Zeit für einen Wechsel – wir zeigen, wie's geht.

    Methode 1: Exportieren und Importieren

    Zunächst exportieren Sie Ihre aktuellen Daten in eine neue Datei auf Ihrem Computer; diese wird in Ihren neuen Passwort-Manager importiert. Die meisten Dienste ermöglichen das Speichern dieser Datei unter einem speziellen Namen.

    Zwei sich auflösende Würfel wechseln die Positionen
    Beim Import-Export-Verfahren geht darum, die Daten aus dem einen Tool sicher ins neue Programm zu übertragen. - Depositphotos

    Aber Achtung: Eine CSV-Datei enthält möglicherweise nicht alle Informationen aus Ihrem alten Manager, wie etwa Adressdaten oder Kreditkarteninformationen. Und nicht jeder neue Manager erlaubt den Import von Daten alter Anbieter.

    Dennoch ist CSV in aller Regel ein adäquater, guter Weg, um Ihre bisherigen Informationen sicher zu übertragen. Nach Speichern der Datei installieren Sie den neuen Passwort-Manager, starten das Setup und beginnen schon bald mit dem Import.

    Methode 2: Zwei Passwort-Manager parallel nutzen

    Eine andere Möglichkeit ist die parallele Nutzung von zwei Passwort-Managern. Im Gegensatz zu Antiviren-Tools vertragen sich die meisten Passwort-Manager gut miteinander, egal ob 1Password, LastPass oder Bitwarden.

    Immer, wenn Sie eine Webseite mit Login besuchen, füllt der alte Manager Ihre Anmeldedaten aus. Anschliessend speichert der neue Dienst diese Informationen für seine «Sammlung».

    Dieser Prozess dauert zwar länger als die erstgenannte Methode und kann dazu führen, dass weniger häufig verwendete Passwörter nicht übertragen werden. Doch auch sie hat sich bewährt und funktioniert.

    Wann es Zeit für einen Wechsel ist

    Wenn Ihr aktueller Passwort-Manager Ihnen Sorgen bereitet oder zur Last wird, sollten Sie den Dienst wechseln. Es gibt unzählige Tools auf dem Markt, einige davon sogar komplett kostenlos.

    Software auf einem Laptopbildschrim
    Wer einen neuen Passwortmanager sucht, hat die Qual der Wahl. Es gibt unzählige Anwendungen, viele davon sind kostenfrei nutzbar. - Depositphotos

    Es könnte auch an der Zeit sein, ein neues Login-Verfahren in Betracht zu ziehen: immer mehr Webseiten bieten mittlerweile sogenannte Passkeys an. Sie gelten als die einfache und sichere Alternative zu Passwörtern.

    Herkömmliche Kennwörter gehören somit der Vergangenheit an. Die Gegenwart und vor allem Zukunft gehören den biometrischen Merkmalen (Fingerabdruck, Netzhautscan, Gesichtserkennung).

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