Wie stark profitiert Opera von der Gemini-Integration?

Björn Schneider
Björn Schneider

Die Google-KI Gemini wird in Opera integriert. Auf was können sich die Browser-Nutzer künftig freuen? Und wie leistungsstark wird Opera durch die KI-Features?

Opera mobile
Opera und Google kooperieren immer stärker. Der nächste logische Schritt: Die Integration von Gemini in Operas KI-basiertem Browser-Assistenten Aria. - Depositphotos

Gemini wird zu einem integralen Bestandteil der Opera-Umgebung und unterstützt damit die KI-Plattform des Browers, Aria. Dieses Update verspricht den Nutzern nicht nur aktuellere Informationen, sondern ebenso eine verbesserte Interaktion dank des Aria-KI-Assistenten.

Aria, 2023 eingeführt, ist eine Art digitaler Helfer, der Fragen beantwortet, Code schreibt und weitere Aufgaben übernimmt. Mit der neuen Integration erhält Aria Zugang zu Gemini – einem leistungsstarken Tool für topaktuelle Informationen.

Sprachgesteuert durchs Web

Die Einbindung von Gemini bedeutet einen erheblichen Fortschritt hinsichtlich Leistung und Aktualität der bereitgestellten Daten. Und das in Operas verschiedenen Browsern – einschliesslich des Gaming-Browsers Opera GX.

Google Bard
Die Einbindung von KI-Modellen wie Gemini machen Webbrowser nutzerzentrierter, intelligenter und leistungsstärker. - Despositphotos

Gemini selbst beruht auf multimodalen KI-Sprachmodellen mit enormen Fähigkeiten. Vom kompakten Gemini Nano bis hin zum äusserst leistungsstarken Modell Gemini Ultra – Opera wird von alldem enorm profitieren.

Denn die Vielfalt innerhalb der Gemini-Familie ermöglicht es Opera-Nutzern, je nach Bedürfnis zwischen verschiedenen Leistungsstufen zu wählen. Sei es auf mobilen Geräten oder beim anspruchsvollen Gaming-Erlebnis am PC.

Künstliche Intelligenz auf Knopfdruck

Neben dem Abrufen aktueller Informationen ist durch die Integration von Googles KI-Modellen in Aria fortan das Vorlesen von Antworten möglich. Verantwortlich dafür sind Googles Text-zu-Audio-KI-Modelle.

Diese Funktion ähnelt ChatGPTs «Read Aloud»-Feature und stellt eine optimierte, hilfreiche Mensch-Maschine-Interaktion ins Zentrum. User-KI-Kommunikation, simpel und auf Knopfdruck.

Doch nicht zum ersten Mal kooperiert Opera mit Google in Sachen künstlicher Intelligenz. Schon im April nutzte Aria Googles Imagen 2 Modell zur Bildgenerierung direkt aus dem Browser heraus.

Google Gemini
Webbrowser Opera stellt seinen Nutzern mit der Google-Kooperation Tools zur Verfügung, die weit über das herkömmliche Surfen im Internet hinausgehen. - Depositphotos

Damit setzt sich ein Trend fort, bei dem Operas Browsersoftware zunehmend auf KI und moderne Sprachmodelle setzt. Um zukunftssicher und konkurrenzfähig zu bleiben.

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