Amazons neuer Coup: Verkaufen mit KI und nur einem Link

    Juli Rutsch
    Juli Rutsch

    Der Online-Marktplatzriese Amazon macht es Händlern jetzt noch einfacher, Angebote zu erstellen. Dank KI und mit nur einer URL.

    Hand Paket Karton Amazon
    In der Schweiz ist Amazon nicht direkt vertreten. Bestellen kann man trotzdem – und die Lieferung erhalten auch. - Depositphotos

    Mit einer künstlichen Intelligenz, die Produktinformationen direkt aus einer URL extrahiert, macht Amazon den Prozess des Produkt-Listings für seine Händler noch einfacher.

    KI-Listings leicht gemacht

    Mit dem neuen Tool können Händler jetzt einfach eine URL angeben, wenn das betreffende Produkt bereits auf ihrer eigenen Webseite gelistet ist. Die KI von Amazon analysiert dann diese URL und erstellt automatisch ein passendes Listing auf der Amazon-Plattform.

    Mann Smartphone Amazon Logo hochhalten
    Über eine KI-Funktion kann Amazon die Produkte von Verkäufern direkt aus der URL auslesen. - Depositphotos

    Dieses innovative Feature wird gerade in englischer Sprache für US-Händler eingeführt. Es revolutioniert die Art und Weise, wie Produkte online verkauft werden können.

    Von Textprompts zum URL-basierten Listing

    Schon im Oktober hatte Amazon ein Tool vorgestellt, mit dem Werbetreibende Hintergründe durch Textaufforderungen generieren konnten.

    Damals behauptete das Unternehmen sogar, dass ein kontextbezogener Hintergrund bei einem Artikel bis zu 40 Prozent mehr Durchklickrate erzielen könnte als ein weisser Hintergrund.

    Die neueste Ankündigung von Amazon geht jedoch noch weiter. Und tatsächlich haben schon mehr als 100'000 Händler die generativen KI-Tools ausprobiert.

    Hohes Vertrauen in künstliche Intelligenz

    Besonders bemerkenswert ist, dass laut Amazon 80 Prozent der Händler den Vorschlägen der KI-gesteuerten Tools zustimmen. Ein Beweis für das hohe Mass an Vertrauen, das Nutzer heute in diese fortschrittlichen Technologien setzen.

    Mann Laptop Amazon Bildschirm
    Verkäufer haben es bei Amazon jetzt noch leichter, ihre Angebote einzustellen. - Depositphotos

    Aber nicht nur Amazon experimentiert mit KI-Werkzeugen im Produktbereich. Auch andere Unternehmen wie Google und eBay haben ähnliche Features eingeführt, um Werbetreibenden und Einzelhändlern zu helfen.

    Shopify nutzt seit Anfang dieses Jahres sogar einen eigenen Bildeditor für Produkte – auf KI-Basis.

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