So entfernen Sie unerwünschte Software von Ihrem neuen PC
Haben Sie gerade einen brandneuen Windows-PC geschenkt bekommen und sind bereits genervt von der vorinstallierten, nutzlosen Software? So entfernen Sie sie.
Diese unerwünschten Programme, auch als Bloatware bekannt, werden oft vom Hersteller auf dem PC vorinstalliert. Obwohl sie scheinbar kostenlos sind, kosten sie den Nutzer letztendlich wertvollen Speicherplatz und Systemressourcen.
Die Motivation dahinter ist simpel: Durch das Vorladen dieser Programme können Hersteller ihre Geräte zu niedrigeren Preisen anbieten. Aber keine Angst. Es gibt Wege diese nervigen Programme loszuwerden.
Wie werde ich die Bloatware los?
In der Vergangenheit gab es Programme wie Slim Computer oder PC Decrapifier, die dabei halfen, Bloatware zu identifizieren und zu entfernen. Heute gibt es Alternativen wie Bulk Crap Uninstaller oder Should I Remove It?, die jedoch nicht immer eine automatische Entfernung anbieten.
Es ist also oft notwendig, den normalen Deinstallationsprozess durchzuführen, der mitunter voller Tricks und Fallen steckt, um die unerwünschte Software auf dem PC zu behalten.
Auch Malware beeinflusst Ihren PC
Neben der Bloatware kann auch Malware ein Problem darstellen. Diese als «potenziell unerwünschte Programme» (PUPs) bezeichnete Software wird oft ohne Wissen des Nutzers installiert.
Sie kann dann das Surfverhalten beeinflussen oder sogar persönliche Daten stehlen. Programme wie MalwareBytes können helfen diese PUPs zu identifizieren und zu entfernen.
Aber Vorsicht: Manchmal müssen einzelne Dateien manuell gelöscht werden!
Besser vorsorgen als nachsorgen
Die beste Methode gegen Bloat- und Malware ist Prävention. Bei einem neuen Windows 11 System können Sie einfach über das Startmenü sehen, was installiert wurde.
Sie können dann rechtsklicken auf das, was Sie nicht wollen und «Deinstallieren» auswählen. Eine radikalere Methode wäre, einen kompletten Reset des Betriebssystems durchzuführen.
Dies sollte eigentlich alle vorinstallierte Software entfernen – ausser jene, die von Microsoft selbst kommt.
Sie haben die Macht
Letztendlich haben Sie als Konsument die Kontrolle. Kaufen Sie einen PC von einem Hersteller der eine saubere Windows Installation garantiert oder zumindest anbietet.
Oder wechseln Sie zu Mac, Linux oder Chromebook und vermeiden Sie Windows komplett. Und denken Sie daran: Immer Software direkt vom Entwickler herunterladen, wenn möglich.
Viele Download-Seiten fügen unerwünschte Programme hinzu, um zusätzliches Geld zu verdienen.