Unternehmen zittern: Wird künstliche Intelligenz 2024 zum Untergang?

    Christian Stede
    Christian Stede

    Jeder zehnte britische Geschäftsführer befürchtet, sein Unternehmen könnte die nächsten zwölf Monate nicht überleben. Schuld daran ist die KI.

    Vorhängeschlösser vor Computer-Hintergrund.
    Cybersecurity ist durch KI ein noch sensibleres Thema geworden. - Depositphotos

    Neue Erkenntnisse des IT-Securitydienstleisters Veritas zeigen, dass jeder zehnte Geschäftsführer Grossbritanniens befürchtet, sein Unternehmen könnte die nächsten zwölf Monate nicht überleben. Schliesslich leben wir in einer Zeit, in der Cyberbedrohungen immer mehr zunehmen und neue Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) aufkommen.

    Die Hälfte aller Führungskräfte und IT-Teams gibt an, dass Datensicherheit eine der grössten Bedrohungen für ihr Unternehmen darstellt. Mit steigenden Zahlen von Cyberattacken und Ransomware ist die Angst vor Cybersicherheitsrisiken als real existierende Bedrohung für das Überleben der Unternehmen spürbar.

    Schloss mit Totenkopf auf Computertastatur.
    Hat Ransomware die IT erstmal lahmgelegt, geht nichts mehr. - Depositphotos

    Weitere Untersuchungen von Veritas ergaben, dass 13 Prozent der Führungskräfte glauben, ihr Unternehmen würde die nächsten zwölf Monate nicht überstehen. Dabei sehen 37 Prozent aufkommende Technologien wie KI als eine ihrer grössten Bedrohungen an.

    KI in der Cybersicherheit: Chance oder Risiko?

    Zu den weiteren Sorgen gehören wirtschaftliche Unsicherheiten und gestiegene Sicherheitsrisiken im Vergleich zu den letzten zwölf Monaten. Die Hälfte der Befragten gab gegenüber Veritas an, diese Ängste beinhalteten Ransomware und Datenklau.

    Zudem fürchtet jeder Zehnte, ihr Unternehmen stehe auf der Kippe. 13 Prozent der Befragten zweifeln daran, dass ihre Firma die nächsten zwölf Monate überleben wird.

    Firmeneingang mit Glas-Schiebetür
    Viele Firmen fürchten, ihre Pforten für immer schliessen zu müssen. - Depositphotos

    Zwei von fünf sehen wirtschaftliche Unsicherheiten als eine ihrer grössten Bedrohungen angesichts aktuell hoher Betriebskosten und geringer Gewinne. Im dritten Quartal 2023 verzeichnete Veritas mehr als 6208 Unternehmensinsolvenzen allein in Grossbritannien – 10 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Damit könnte das Land die höchste Zahl von Unternehmenspleiten seit 2009 erreichen.

    KI: Fluch oder Segen?

    Doch nicht nur wirtschaftliche Unsicherheit bereitet den britischen Unternehmen Sorgen. Auch Führungskräfte und IT-Teams haben Angst vor gestiegenen Risiken durch Datensicherheitsbedrohungen wie Ransomware und Datenverlust bzw.-diebstahl.

    Trotz allem hat KI enormes Potenzial, Schlüsselindustrien weiter zu transformieren und Unternehmen bei der digitalen Transformation zu unterstützen. Vorausgesetzt, sie wird positiv genutzt.

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